Meine Sternenkatzen

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Wer geliebt wird, wird nie vergessen!

Keine Ahnung, ob es den Spruch gibt und ich ihn schon mal irgendwo gehört habe.Aber genau so empfinde ich, wenn ich an meine Sternenkatzen denke! Ich kann sie alle nie vergessen und bin dankbar, dass ich sie alle kennenlernen durfte!



Samson

geboren im Jahr 2006, gestorben am 15.07.2009


Samson……wenn ich an ihn denke, tut mir das Herz immer noch weh. Samson kam am 16. Januar 2007 zusammen mit seiner Schwester Finja zu mir. Sie kamen wild von einem Bauernhof, waren ca. 1 Jahr alt und sollten dort umgebracht werden. Es war geplant, dass sie kastriert werden,  bei mir überwinterten und dann auf einen anderen Bauernhof ziehen.

Beide waren wahnsinnig scheu, doch bereits nach 2 Wochen zeigte Samson, dass er mich interessant findet, so dass ich verstärkt mit den beiden arbeitete. Ich war Pflegestelle für Katzen in einem Tierschutzverein und wollte den beiden helfen, ein gutes Zuhause zu finden.

Samson wurde superzahm. Seine Schwester Finja leider nicht. Ich trennte mich von dem Verein und entschied mich, die beiden selbst zu vermitteln, aber niemand zeigte Interesse, so dass wir uns nach einem halben Jahr entschieden, die beiden zu behalten. Sie lebten sich wunderbar hier ein und Samson wurde der Clown der ganzen Truppe hier.

Laut maunzend berichtete er alles, was er gerade unternahm, kümmerte sich um Katzenbabys, die ich zur Pflege hier hatte, war das sozialste Tier in der Gruppe und mein Oberschmuser. Er war ein Herzenskater für mich und wir hatten eine sehr enge Beziehung. Ich kann es nicht erklären, aber zwischen Samson und mir war etwas ganz Besonderes.

Mit 3,5 Jahren kippte er ganz plötzlich um und war tot. Es gab vorher keinerlei Anzeichen, dass er nicht gesund war. Es hat mir fast das Herz gebrochen, ihn zu verlieren, aber alles ging so wahnsinnig schnell.

Bis heute denke ich fast täglich an ihn und es schnürt mir immer noch die Kehle zu. Ich weiss nicht, warum Samson nur so kurz bei uns bleiben durfte, aber ich bin für jeden einzelnen Tag mit ihm dankbar!



Gizmo

21.09.1985 -20.08.2000

Laut Stammbaum heißt er eigentlich Jessy von Samanta, aber nach einem Jessy sah er nun wirklich nicht aus. Den Namen Gizmo hat er bekommen, weil er direkt am ersten Abend wie der kleine Gizmo aus dem Film „Gremlins“ aus seinem Körbchen herausschaute. Außerdem redete er immer mit einem sehr zarten Stimmchen, sobald ich ihn anschaute. Gizmo war ein blauer Perserkater. Gizmo wurde Vater von drei bezaubernden Töchtern bevor ich ihn kastrieren liess. Diese drei Töchter hat er wirklich geliebt. Bei anderen Katzenbabys hatte er ein solches Verhalten nie wieder gezeigt. Anscheinend wusste er, dass es seine Töchter waren.

Gizmo war ein sehr anhänglicher und verfressener Kater. Er überzeugte immer alle meine Freundinnen mit einem Blick seiner riesigen Augen, dass er halb am Verhungern sei und diese fütterten ihn dann sofort mit seinen Lieblingsspeisen wie Käse, Pommes und Chips. Dadurch musste ich bei jeder Mahlzeit versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass er auf dem Tisch nichts zu suchen hatte. Mit sehr sehr viel Charme hat er mich aber immer wieder vom Gegenteil überzeugt.

Gizmo musste leider wegen eines Herzfehlers eingeschläfert werden!


Sheela

Sheela

15.06.1985 – 21.08.2001

Unsere Schildpatt-Dame Sheela hiess eigentlich Cindy-Lu from Golden-Empire. Wir bekamen sie mit 7 Monaten. Mein Mann hatte sie gesehen und sich sofort in sie verliebt. Das hat sie sich wohl gemerkt, denn Zeit ihres Lebens blieb sie absolut seine Katze, schlief bei ihm, rannte ihm hinterher und versuchte immer, ihm auf die Schulter zu klettern. Wenn sie jedoch irgendwelche Schmerzen hatte, kam sie zu mir, weil sie genau wußte, daß ich mich darum kümmern würde. Aber Sheela hatte auch noch andere Namen. Da sie sich bei männlichen Besuchern immer sofort auf den Rücken legte und gekrault werden wollte, nannten wir sie zwischendurch Flittchen. Sie wurde auch liebevoll Stinkfisch genannt, denn sie liebte Trockenfisch, welcher nicht wirklich appetitlich riecht.

Sheela liebte Pfefferminztee und Lakritz. Sobald sie das roch, rollte sie sich auf die Couch oder den Boden und maunzte wie verrückt.

Sheela wurde 16 Jahre alt. Während der letzten 2 Jahre hatte sie einen immer wiederkehrenden Schnupfen, der mit Antibiotika behandelt werden mußte und das im Abstand von jeweils ca. 6 Wochen. In den letzten 3 Monaten vor ihrem Tod fraß sie immer weniger und wurde immer weniger. Als sie aber nur noch Haut und Knochen war, wobei sie aber immer noch durch das Haus lief und auch überall drauf sprang, und dann auch noch das Futter komplett verweigerte, ließen wir sie schweren Herzens einschläfern.


Mickey

Mickey

23.11.1985 -17.06.2004


Das war unsere Mickey, die die gleiche Großmutter wie Gizmo hatte. Ihr Stammbaum lautete auf den Namen Clarissa von Samanta, aber ich habe sofort an eine Mickey Mouse gedacht, als ich sie das erste Mal sah. Mickey hat 2 Würfe gehabt. Bei dem ersten Wurf überlebten 3 von 7 Babies und Gizmo war der Vater. Beim zweiten Wurf überlebten 6 von 7 Babies und der Vater war ein rot-weißer Perserkater. Mickey ist übrigens eine black-smoke Perserkatze. Black-smoke bedeutet, dass die Unterwolle silbern ist und das obere Drittel des Fells ist schwarz. Im Winter wirkt sie dunkler und im Sommer heller.

Mickey war sehr anhänglich, aber man konnte sie nicht zum schmusen holen, sondern das lief nur, wenn sie selbst das wollte. Außerdem war sie wahnsinnig verfressen und sah zwischendurch wie ein Fußball aus.

Mit ca. 15 Jahren wurde sie senil, was sich durch“hirschartiges Röhren“ zeigte. Sie stellte sich irgendwo hin, starrte lange auf eine Stelle, hob den Kopf und röhrte mit extremer Lautstärke einfach nur so vor sich hin.

Mit ca. 16 Jahren wurde ein leichter Herzfehler festgestellt und sie bekam ab und an epileptische Anfälle, die durch homöopathische Behandlung aber sehr selten kamen und auch nicht sehr schlimm waren.

Als sie 19 Jahre war, mussten wir sie einschläfern lassen, weil sie bereits zum zweiten Mal das Fressen einstellte. Das Blutbild war soweit in Ordnung, aber selbst mit den besten Leckereien konnten wir sie nicht zum Fressen verführen.

Sie wollte einfach nicht mehr leben und hat uns das auch gezeigt. Der Abschied nach 19 gemeinsamen Jahren war jedoch sehr schwer!


Racine

Racine

15.02.1986-28.07.1996


Das war Racine. Sie war eine schwarze Perserkatze und hatte keine Papiere. Dafür hatte sie aber einen ganz niedlichen Raffzahn, wodurch ihre Zunge immer ein bisschen vorguckte. Sie hat meinen Mann überzeugt sie mitzunehmen, indem sie von seinem Kaffee trank. Da ich zu dieser Zeit noch keinen Kaffee getrunken habe und mein Mann diesen immer alleine trinken musste, war er begeistert. Sie hat übrigens später nie wieder Kaffee getrunken.

Racine war sehr anhänglich und wollte am liebsten den ganzen Tag auf meiner Schulter hängen. Sie war unheimlich gerne auf meinem Arm, wenn ich Musik gehört und dazu getanzt habe. Sie hatte zwei Töchter mit einem cremefarbenen Kater.

Ausserdem ist sie, bevor wir unseren ersten Hund Jackson bekamen, immer total gerne mit unterwegs gewesen. Wir haben sie immer mitgenommen, wenn wir z.B. meine Mutter besuchten. Man konnte sie dann problemlos aus dem Auto lassen und sie ist wie ein kleiner Hund hinter mir her gelaufen. Ich habe das beim ersten Mal natürlich mit Leine versucht, aber hinterher ist sie so mitgelaufen. Das Problem an der Sache war dann nur, dass sie oft versuchte, aus der Wohnungstür zu entwischen :-)))

Mit 10 Jahren bekam Racine ganz plötzlich einen schweren Herzfehler, weswegen wir sie dann auch einschläfern ließen. Sie war die erste Katze, die wir einschläfern lassen mussten und das fiel uns sehr schwer, aber wir wollten auf keinen Fall, daß sie sich quält.


Candy

18.05.1986-18.05.1998


Das war Candy, eigentlich Arnica Gatto von Heraclium. Candy war eine cremefarbene Perserkatze. Sie hatte insgesamt 5 hübsche Babies. Während der Zeit, in der sie ihre Babies betreute, war Candy unserem Gizmo gegenüber sehr aggressiv, was eigentlich sehr ungewöhnlich für sie war. Sie war sonst eine sehr schüchterne Katze, die sich allen anderen Katzen unterordnete.

Candy war immer ganz verrückt auf Katzenbabies und hat den anderen Mamas immer geholfen. Ihren ersten Sohn, der ebenfalls cremefarbig war, hat sie in den ersten zwei Wochen immer versteckt. Einmal suchten wir ihn eine halbe Stunde ganz verzweifelt, da hatte sie ihn unter die Tagesdecke auf mein Kopfkissen gelegt. Wenn man Candy ansprach, antwortete sie immer sehr zart, wobei sie ihr Mäulchen zu einem großen „O“ formte.

Wir mussten Candy schweren Herzens an ihrem zwölften Geburtag ebenfalls wegen eines nicht zu behandelnden Herzfehlers einschläfern lassen. Da sich innerhalb von zwei Tagen immer sehr viel Wasser in ihrer Lunge sammelte, bekam sie zuwenig Luft. Aus diesem Grunde entschieden wir uns für die Einschläferung.


Bibi

10.04.1987 – 05.02.2001

Das war Bibi, die eigentlich Belinda von Ju-Boy hieß. Sie war eine black-tabby auf weiß Perserkatze und auf dem obigen Bild ist sie mit ihrer einzigen Tochter Baby zu sehen.

Bibi war sehr ruhig und liebesbedürftig. Sie kam immer ganz schüchtern an und bat durch leichtes Stupsen um Schmuseeinheiten. Sie war auch ganz verrückt auf Katzenbabies und adoptierte immer alle. Sie hat auch den anderen Mamis immer geholfen. Am liebsten schlief sie in irgendwelchen Verstecken und Höhlen. Außerdem hatte sie schon von Anfang an panische Angst, sobald man ein Körbchen rausholt und eine Katze zum Tierarzt musste. Dann rollte sie sich immer zusammen und versuchte, sich unsichtbar zu machen.

Bibi litt auch an einem sehr schweren Herzfehler und musste deswegen leider mit 14 Jahren eingeschläfert werden.


Baby

09.08.1989 – 10.04.2002


Das war Baby, die eigentlich Eurasia of Ontong-Java hieß und die ich selbst gezüchtet habe. Da sie ein Einzelkind war, habe ich es nicht über mich gebracht, sie abzugeben. Sie war eine black-tabby Perserkatze und die Tochter von Bibi.

Baby war als junge Katze sehr wild und hat nur Blödsinn gemacht. Außerdem hat sie, als sie jung war, beim Schmusen unheimlich gerne gebissen. Zwar nicht sonderlich fest, aber irgendwie fand sie das toll. Sie schmuste sehr gerne, war aber gleichzeitig sehr distanziert. Ganz anders als meine anderen Katzen.

In den letzten Jahren wurde sie sehr eigen und war auch schon mal recht biestig. Sie liess sich absolut nicht mehr gerne kämmen, hat dann auch schon mal gebissen und gefaucht, obwohl das früher nie ein Problem war. Leider kam sie mit Popeye und Krümmel auch nicht so gut zurecht, fühlte sich von denen immer angegriffen, selbst wenn die nur an ihr vorbei gingen.

Mit 13 Jahren stellte sie irgendwann plötzlich das Fressen ein und ein Tierarzt-Besuch zeigte, dass ihre Nierenwerte sehr schlecht waren. Wir mussten sie deswegen leider einschläfern lassen.